Neben den großen Konzerten und Events hat sich eine ganze Reihe an Dienstleistern etabliert, die auf den kleinen Eventcharakter setzen. Dies sind Go-Cart-Bahnen, kleinerer Freizeitparks, Kletterareale und – ein durchaus neuerer Trend – Paintballanlagen. Diese Anlagen bilden meist verschiedene Geländetypen ab, haben Indoor- und Outdoor-Spielfelder und sind so gestaltet, dass allen Mitspielern genug Deckung geboten wird.
Paintball an sich ist ein Mannschaftssport, bei dem immer zwei Teams mit 5-10 Spielern gegeneinander antreten. Ausgestattet mit Markierern (das Wort Waffe ist verpönt) gehen die Teams aufeinander los und versuchen sich mit den verschossenen Farbkugeln zu markieren. Wird ein Spieler getroffen zeigt er das augenblicklich an und verlässt das Spielfeld. Eine Sicherheitsausrüstung bestehend aus Maske und Kopfschutz ist dabei vorgeschrieben, denn auch Farbkugeln können gefährlich werden. Denn trotz Sicherheitsausrüstung kommen die Spieler meist nicht um den einen oder anderen blauen Fleck drumherum.
In Deutschland gibt es bereits einige Ligen, die sich dem Paintballsport verschrieben haben. Neben den festen Teams existieren auch Spielgemeinschaften, die sich z.B. LastActionSEOs nennen und wohl Spaß am Schmerz haben. Paintball jedenfalls wird sich auch weiter steigender Beliebtheit erfreuen und durch die durchaus Hohen Materialkosten für die meisten Interessierten einen Eventcharakter behalten.
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